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Schlagwort-Archive: Fotografie

Tschüß, Sommer, nochmal

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Grau ist es draußen, schon richtiges Novemberwetter. Nach vorn raus kann ich nur Häuser sehen, nach hinten wären bunte Bäume, aber wer arbeitet schon im Schlafzimmer? Ich muss mich noch einmal erinnern, wie sich der Sand an meinen Füßen angefühlt hat. Noch ein harter Monat ist zu überstehen, dann beginnt die „Lichtlzeit“ im Erzgebirge und alles wird wieder gemütlich. Dann habe ich auch meine schriftliche Prüfung in germanistischer Sprachwissenschaft, nächste Woche beginnt das Lernen erneut…

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Tschüß, Sommer(-urlaub)

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In den Dünen von Sylt

Nach den Prüfungen und einigen Wochen, in denen aufgrund von Sommer und Motivationslöchern wenig magisterarbeitmäßiges geschah, haben mein Freund und ich uns eine Woche Urlaub gegönnt. Ist leider auch schon wieder ein Monat her. Hab aber sogar freiwillig zwei Stunden im Strandkorb in einem Buch für meine Arbeit gelesen. So mit Blick auf Meer und Dünen fiel mir das gar nicht so schwer. Nur für das eigene Glück zu leben, war viel zu gut. Mee(h)r!!! :)

Lernbelohnung

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Tja, bis auf wenige tolle Abende mit meinen Freunden oder raren Stunden bei der Familie bleibt mir gerade nicht viel nennenswerte Freizeit, aber die versuche ich dafür zu nutzen. So richtig. Und deshalb hier ein paar Fotos der letzten Wochen, denn damit kann ich mich ganz gut fürs Lernen motivieren und belohnen, mit draußen sein […]

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Strategischer Rückzug

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Nach meiner Prüfung hatte ich nicht wirklich viel Zeit zur Entspannung, einen Abend und einen halben Tag habe ich mir erlaubt. Dann musste ich ja für meine Volontariatsbewerbung noch meine Pflichtarbeitsprobe fertigschreiben – eine Nachricht, eine Reportage und einen Kommentar zu einem selbst gewählten Thema – was ich gerade so noch pünktlich geschafft habe. Leider ist es keine Glanzleistung geworden, aber eine solide Geschichte sollte es sein.Es ist wirklich schade, dass das jetzt während meine Prüfungszeit auf mich zu kommt. Ich befürchte nämlich, dass ich das Bewerben qualitativ vernachlässige. Und ich weiß, wie begehrt Volotariatsplätze sind. Nächsten Dienstag muss ich noch zwei Bewerbungen abschicken, dabei habe ich am Mittwoch Politikprüfung. Und der eine Radiosender hätte gerne noch 2,5 Minuten „Ich über mich“. Ausgerechnet jetzt! Ich mein, ich werde das alles irgendwie machen, nur wie?

Jedenfalls bin ich deswegen geflüchtet – meine Eltern sind im Urlaub, also okkupiere ich ihre Terrasse. Dafür musste ich zwar meinen Freund vertrösten, aber der hat zum Glück auch viel zu tun und viel Verständnis. Ich lerne also wieder, diesesmal zum Thema „Theorien der Studentenbewegung“. Nicht das schlechteste Gebiet ;)

Wenn schon lernen, dann so!

Bis Anfang nächster Woche werde ich noch hierbleiben, der Stapel Literatur ist zu hoch, um ihn je komplett zu lesen, aber zumindest einen guten Überblick will ich hinkriegen. Eigentlich bin ich ja hier, „weil mich nichts ablenkt“, allerdings ist das Fleckchen Grün für mich derart faszinierend, dass meine Kamera ständig griffbereit liegt. Zumindest eine wenig zeitintensive Form der Ablenkung und eine Möglichkeit, mich zu belohnen.

Angesichts der Tatsache, dass die Aushebelung des Leistungsprinzips ein zentrales Ziel der Studentenbewegung war und die Akteure auch über deren Hochphase hinaus bemüht waren, entsprechend zu leben, erstaunt es mich, wie wenig davon heutzutage noch übrig geblieben ist. Wie auch Nessy in ihrem aktuellen Blogeintrag beschreibt, glaubt einem Akademiker niemand, dass er auch arbeitet. Ja, ich habe heute in der Sonne gesessen und fotografiert und sogar ein Eis gegessen. Dennoch habe ich heute viel gelesen, notiert und hoffentlich auch richtig verstanden. Und ich habe jetzt auch noch nicht Schluss. Zwei Stunden will ich schon noch lesen. Mein Arbeitsrhythmus mag anders sein, aber nicht schlechter. Viva la eigener Tagesablauf!